Regionale Integration in Mittelamerika

Feierstunde in der Universität Rafael Landívar Bild vergrößern Foto (von links nach rechts): Autor Erick Mauricio Maldonado Ríos, Enrique Fernando Sánchez Usera (Direktor für Öffentliches Recht), Hugo Rolando Escobar Menaldo (Dekan der juristischen Fakultät), Lothar Rast (GIZ), Gerhard Schmalbruch (FOSIT) und Thomas Cieslik (Deutsche Botschaft) (© boguat_2014)

Regionale Integration in Mittelamerika ist der deutschen Entwicklungspolitik ein wichtiges Anliegen, zumal viele Probleme im Naturschutz oder in der Energieversorgung sowie das Wirken von kriminellen Banden grenzüberschreitend sind.  Über die Zentralamerikanische Bank für die wirtschaftliche Integration BCIE fördert Deutschland  überwiegend Umwelt- und Energieprojekte in Höhe von rund 267,9 Mio. Euro. Darüber hinaus leistet Deutschland technische Unterstützung über das Zentralamerikanische Integrationssystem SICA für Umwelt-, Energie- und Jugendgewaltpräventionsprograme in Höhe von rund 148,6 Mio. Euro.

Der Rechtswissenschaftler Erick Mauricio Maldonado Ríos an der Universität Rafael Landívar (URL) hat mit verschiedenen Autoren jetzt ein Buch herausgegeben, das Integrationsprozesse endlich systematisch  untersucht und dabei die Erfahrungen der europäischen Integration für Mittelamerika miteinfließen lässt.  Der Druck des „Manual de Integración Regional“  ist vom FOSIT (Förderung der integralen Bürgersicherheit und Transformation sozialer Konflikte)–Projekt der GIZ  finanziert worden. Das Buch ist im URL-Verlag Cara Parens unter der ISBN-Nummer 978-9929-54-048-4 erschienen.

Das Handbuch steht in einer Reihe mit anderen juristischen Werken, die die deutsche Kooperation mit der Universität und dem URL-Verlag aufgelegt hatte: zum Beispiel Enrique Sánchez Usera (u.a.): Monografías de Derechos Humanos (Band 1),  Enrique Sánchez Usera (u.a.): Manual de Derecho de la Competencia sowie Enrique Sánchez Usera und Norma Elizabeth García-Bauer Mazariegos (u.a.): Monografía de Derecho Ambiental.