Elysée-Vertrag: 55 Jahre deutsch-französische Freundschaft

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Am 22. Januar 1963 unter­zeichneten Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, besser bekannt als Elysée-Vertrag. Er hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.


Grundstein der deutsch-französischen Beziehungen

„Der Elysée-Vertrag hat auch nach 55 Jahren nichts von seiner Bedeutung verloren“, betonte Außenminister Sigmar Gabriel. Die Jahrhunderte alte Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich wurde beendet, der Grundstein für eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit gelegt. Bis heute bildet der Elysée-Vertrag die Grundlage der deutsch-französischen Freundschaft – mit keinem anderen Land arbeitet Deutschland so eng zusammen.

Europäischen Reformprozess voranbringen

„55 Jahre später kommt es darauf an, den Blick zu weiten“, setzte Gabriel fort. „Deutschland und Frankreich haben eine gemeinsame Verantwortung für die Fortentwicklung ganz Europas.“ Der europäische Reformprozess müsse nun gemeinsam fortgesetzt werden. „Die historische Chance, die wir jetzt mit dem überzeugten Europäer Macron haben, müssen wir wahrnehmen: bei der Reform der Wirtschafts- und Währungsunion und wenn es darum geht, Europa insgesamt stabiler und gerechter zu machen.“

Deutschland und Frankreich müssen gemeinsam die EU zusammenhalten, so Gabriel, und gleichzeitig weiterhin die bilateralen Beziehungen zu Frankreich pflegen.

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